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[ui!] ENVIRONMENT

Kommunale Sensorsysteme und Daten als Schlüssel zur kommunalen Nachhaltigkeit

Kurzinformation

  • Mehrwerte für Bürger
  • Digitalisierung umsetzen
  • Umweltrelevante Entwicklungen erkennen
  • Verbessertes Umweltmanagement
  • für kommende Aufgaben vorbereitet sein

Datenbasierte Lösungen als Schlüssel für kommunale Nachhaltigkeit:
[ui!] ENVIRONMENT

Kommunen stehen vor zahlreichen Herausforderungen, um eine gesunde und saubere Umwelt zu erhalten und geeignete Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Oberstes Ziel ist es, den hohen Lebensstandard in den Kommunen zu bewahren und weiter auszubauen. Sie fragen sich, wie die Digitalisierung Ihnen helfen könnte, Ihre (gesetzlichen) Nachhaltigkeitsziele zu erreichen?

Stellen Sie sich vor, Ihre Kommune nutzt Sensoren, die bei steigenden Pegelständen sofort Alarm schlagen und dadurch betroffene Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig vor Überschwemmungen warnen. Ebenso überwacht ein Geräuschmonitoring-System die Lärmbelastung an Straßenkreuzungen sowie Zugstrecken und informiert über erhöhte Werte, sodass sachliche Grundlagen für Lärmschutzmaßnahmen geschaffen werden können.

Funktionalitäten

  • umweltrelevante Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und schnell zu handeln.

  • Ihr kommunales Umweltmanagement effizienter und transparenter zu gestalten, um gesetzliche Grenzwerte einzuhalten.

  • die Lebensqualität Ihrer Bürgerinnen und Bürger zu steigern.

An wen richtet sich [ui!] CLIMATE

[ui!] ENVIRONMENT im Überblick

Die Lösung [ui!] ENVIRONMENT setzt sich zusammen aus den vier Funktionsbausteinen:

  • Bodenfeuchtigkeitsmonitoring,
  • Luftqualitätsmonitoring,
  • Pegelstandsmonitoring 
  • Geräuschmonitoring


Diese Bausteine behandeln jeweils ein eigenes Unterthema.

Standards und Zusammenarbeit

Durch die Digitalisierung der öffentlichen Hand entstehen im Rahmen digitaler Anwendungen und kommunaler Infrastrukturen mittels digitaler Mess- und Steuerungsgeräte kommunale Daten. Diese liegen oftmals in Silos kommunaler Infrastrukturen und werden fachspezifisch und isoliert genutzt.

Durch den Einsatz einer Offenen Urbanen Datenplattform nach DIN SPEC 91357 können diese sicher an einem zentralen Ort zusammengeführt werden.

Das Portfolio an Funktionsbausteinen der [ui!] ENVIRONMENT setzt auf der Offenen Urbanen Datenplattform [ui!] UrbanPulse auf.

Daten können aus unterschiedlichen Datenquellen kombiniert und zielgerichtet visualisiert werden, um die Werkzeuge für ein umfassendes Lagebild der zentralen Anliegen einer Kommune bei dem Thema Umwelt zu schaffen.

Als zentraler Bestandteil der kommunalen Stadtentwicklung dockt [ui!] ENVIRONMENT mit seinen Umweltdaten hervorragend an die Lösungen [ui!] TRAFFIC und [ui!] PARKING an.

Diese Lösungen verschaffen Ihnen in Kombination miteinander ein umfassendes Lagebild der zentralen Anliegen Ihrer Kommune bei dem Thema Umwelt und sind passende Bausteine für die Umsetzung ihrer Umweltstrategie auf Basis von soliden Datengrundlagen.

Visualisierung und Entscheidungshilfe

Wir bei [ui!] vertreten den Standpunkt, dass kommunale Digitalisierung ganzheitlich gedacht und kommuniziert werden muss. Deshalb sehen unsere Lösungen vor, dass die Auswertungsergebnisse sowohl kommunalintern als auch -extern visualisiert werden können.

  • Das [ui!] COCKPIT ist die Option zur Visualisierung von aufbereiteten Daten in Richtung der Bürgerinnen und Bürger. Mit Hilfe eines öffentlichen Smart-City-Cockpits stellen Sie der Öffentlichkeit aggregierte Informationen über die lokale Umwelt bereit.

    COCKPIT Frankfurt

  • Das [ui!] DATALAB ist das Werkzeug für fortgeschrittene Umweltdatenanalysen, das Fachanwendern ein kommunales Lagebild zur Verfügung stellt (z.B. Klimamanagern, Abteilung Digitalisierung, und vielen weiteren). Es integriert sich nahtlos in die [ui!] UrbanPulse und fördert dadurch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit.

    COCKPIT Frankfurt

Anbindung und Konnektoren

Sollten externe Daten aus Bestandssystemen oder eigener Sensorik eingebunden werden, müssen diese über einen sogenannten Konnektor an die Offene Urbane Datenplattform angeschlossen werden.

Konnektorenliste

Alle von uns geprüften und vorkonfigurierten Use Cases können aus dem Standardset unserer Anwendungsfälle themenspezifisch ausgewählt werden.

Voraussetzung ist, dass Ihre Datenquellen mit Bestandskonnektoren aus unserer [ui!] Konnektoren-Bibliothek anschließbar sind.

Die Visualisierung, welche auf dem Standardkachelkatalog ohne Änderungen aufbaut, wird mittels Konfigurator von Ihnen vorkonfiguriert und anschließend von uns für Sie erstellt.

Sollte zu ihrem gewünschen System kein Konnektor vorhanden sein, können wir einen Konnektor für Sie entwickeln. Bitte besprechen Sie diese Option direkt mit uns.

Sofort loslegen – Mit den Daten von [ui!]

Um die Lösung [ui!] ENVIRONMENT zu nutzen, müssen Sie keine komplizierten Voraussetzungen erfüllen, sondern können ganz einfach loslegen. Wir kümmern uns um die Installation, die Anbindung und den Betrieb der Urbanen Datenplattform, des [ui!] COCKPITs und der [ui!] DATALABs.

Wenn Sie ein Logo bzw. Wappen der Stadt integrieren möchten, welches in Ihrem kommunalen [ui!] ENVIRONMENT Dashboard angezeigt werden soll, lassen Sie uns dieses bitte im SVG-Format zukommen.

Die Beistellungspflichten gelten für optional bereits vorhandene Sensorik, bspw. zur Erfassung von Verbrauchsdaten oder zur Erfassung von Umweltmesswerten. Sollten die Daten nicht öffentlich zugänglich sein, benötigen wir von Ihnen ggf. die Zugangsdaten zu den jeweiligen Systemen – das beinhaltet entweder einen speziell eingerichteten Benutzeraccount oder einen API-Key (ggfls. Neuentwicklung notwendig, wenn im [ui!] Konnektorkatalog kein Bestandskonnektor existiert). Auch haben wir bei [ui!] eine Übersicht, welche Daten öffentlich zugänglich sind und ggf. nach Prüfung für ihre Ziele verwendet werden können (z.B. öffentlich zugängliche Pegelmessdaten des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) für Kommunen in Hessen).

Bodenfeuchtigkeitsmonitoring

Der Funktionsbaustein Bodenfeuchtigkeitsmonitoring umfasst durch den Einsatz von Bodenfeuchtigkeitssensoren das Monitoring der Bodenfeuchtigkeit z.B. in kommunalen Grünanlagen oder an bestimmten Stadtbäumen. Dies gewinnt insbesondere vor dem Hintergrund von Klimawandel bedingten und häufiger auftretenden Hitzesommern und Dürreperioden an Bedeutung.

Dieser Funktionsbaustein ermöglicht es Ihnen:

  • Durch die gewonnenen Daten aus den Bodenfeuchtigkeitssensoren kommunale Grünanlagen wesentlich bedarfsgerechter und somit ressourcenschonender zu bewässern.

  • Maßnahmen für die Klimawandelanpassung zu identifizieren, sie auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und somit die Lebensqualität in der Kommune zu steigern.

Mehrwerte im kommunalen Einsatz

Mehrwerte im kommunalen Einsatz

Mit dem Funktionsbaustein [ui!] Bodenfeuchtigkeitsmonitoring entstehen sowohl für die Verwaltung als auch für die Bürgerinnen und Bürger Ihrer Kommune Mehrwerte:

  • Die Informationen dienen den Mitarbeitenden des Grünflächenamts (bzw. einer vergleichbaren Verwaltungseinheit) dazu, eine Datengrundlage zu der Bodenfeuchtigkeit zu schaffen, um so kurzfristig die Routen für Mitarbeitende intelligenter zu planen und Ressourcen schonend einzusetzen.
  • Durch die bedarfsgerechte Bewässerung kann insgesamt gewährleistet werden, dass Pflanzenschäden durch eine ausreichende Bewässerung vorgebeugt Gleichzeitig wird aber auch verhindert, dass eine Überbewässerung stattfindet.
  • Zum anderen können langfristig Prognosen (Zusatzservice: Prognosedienst) zur effizienten Routenplanung erstellt werden, welche die Effizienz bei der Stadt noch weiter steigert.

In konkreten Zahlen bedeutet dies:

  • Je nach Sommer sind je Baum mindestens 14-18 Bewässerungsfahrten notwendig, bei Jungbäumen in heißen Sommern sogar mehr. Bei rund 20 € Kosten pro Fahrt entstehen schnell jährliche Kosten in Höhe von 300 € pro Baum. Der Großteil der Kosten geht dabei weniger von der Wassermenge aus, sondern von den Fahrten mit dem Bewässerungsfahrzeug und dem damit verbundenen Personaleinsatz.
  • Durch den Einsatz von Sensorik zum Bodenfeuchtigkeitsmonitoring in Kombination mit dezentralen Tanks lässt sich die Wasserlogistik auf 2 Fahrten pro Jahr reduzieren (40 € gesamt pro Baum und Jahr).

Die Stadt Bad Nauheim nutzt die Technologie seit dem Jahr 2023, um eine Datengrundlage für die zuständigen Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Live-Daten zur Bodenfeuchtigkeit werden mehrmals am Tag über das städtische LoRaWAN-Netzwerk an die Offene Urbane Datenplattform gesendet, dort verarbeitet und den zuständigen Mitarbeitern über die Fachanwendung, dem [ui!] DATALAB, visualisiert. So wird eine Datengrundlage aufgebaut, auf der die raren Personalressourcen zielgerichtet eingesetzt werden können.

Luftqualitätsmonitoring

Der Funktionsbaustein Luftqualitätsmonitoring umfasst die Messung der Luftqualität z.B. an Straßenkreuzungen, in Tunneln oder ggf. auch großflächig in ganzen Stadtgebieten. Durch das fortlaufende Monitoring kann der Verlauf der Luftqualität in interaktiven Graphen visualisiert werden. Dies ist für Kommunen besonders vor dem Hintergrund der städtischen Luftreinhaltung bedeutsam.

Dieser Funktionsbaustein ermöglicht Ihnen ...

  • die interaktive Visualisierung der Luftqualität in unterschiedlichen Zeiträumen; so dass Nutzer sich auf bestimmte Vorgänge fokussieren und Details näher betrachten können. Weiterhin können unterschiedliche vordefinierte Aggregationen ausgewählt und über eine frei definierbare Zeitperiode dargestellt werden.

  • gesetzliche Grenzwerte, wie sie etwa in der BImSchV festgelegt sind, in der urbanen Datenplattform zu beachten und Überschreitungen automatisch gesondert zu markieren. Zusätzlich können bei der Überschreitung der Schwellwerte automatisch Benachrichtigungen per Mail an definierte Empfänger verschickt werden. Auch die Bürgerinnen und Bürger können zu dem aktuellen Stand der Luftqualität über eine Kachel oder direkt auf der Karte informiert werden.

Mehrwerte im kommunalen Einsatz

Mehrwerte im kommunalen Einsatz

Die Analyseergebnisse des Funktionsbausteins Luftqualitätmonitoring haben Auswirkungen auf verschiedene Aspekte des städtischen Lebens und Umweltschutzes:

  • Auswirkungen des Verkehrs überwachen: Luftqualitätssensoren können an stark befahrenen Straßen, Kreuzungen und Tunneln installiert werden, um die Auswirkungen des Verkehrs auf die Luftqualität genau zu erfassen. Diese Daten ermöglichen es den städtischen Behörden, gezielte Maßnahmen zur Verkehrssteuerung zu ergreifen und die Luftverschmutzung zu reduzieren, wodurch die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger geschützt wird.
  • Industrielle Standortüberwachung: Durch die Installation von Luftqualitätssensoren in der Nähe von Industrieanlagen und Produktionsstätten können Emissionsgrenzwerte überwacht und Umweltauswirkungen minimiert werden. Bei Überschreitungen von Grenzwerten können sofortige Maßnahmen ergriffen werden, um die Emissionen zu reduzieren und die Umweltbelastung zu minimieren.
  • Wohnumfeld attraktiv gestalten: In Wohngebieten wird das Luftqualitäts-monitoring eingesetzt, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Durch die Installation von Luftqualitätssensoren können Expositionen gegenüber Luftschadstoffen genau überwacht und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität ergriffen werden, um die Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen.
  • Soziale Infrastrukturen schützen: Darüber hinaus ist das Luftqualitätsmonitoring auch in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Schulen von entscheidender Bedeutung. Durch die Integration von Luftqualitätssensoren können die Gesundheit der Patienten, Bewohner und Schüler geschützt und das Risiko von luftbedingten Krankheiten minimiert werden. Dies trägt dazu bei, ein gesundes Umfeld für alle zu schaffen und die Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern.

Mit diesem Funktionsbaustein können Sie Ihre Maßnahmen zur Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen zur Luftreinhaltung datenbasiert planen:

  • Die Richtlinie 2008/50/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21.05.2008 über Luftqualität und saubere Luft für Europa gibt den regulatorischen Rahmen vor, der in Deutschland durch die Verordnung BImSchV 39 (39. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) die Richtlinie 2008/50/EG in deutsches Recht umsetzt. Ein vorrangiges Ziel ist es, die schädlichen Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern sowie die Bevölkerung umfassend über die Luftqualität zu informieren.
  • Mithilfe von Luftqualitätssensoren, die Schadstoffe wie Ozon (O3), Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub (PM10) messen können, kann die Einhaltung der vom Umweltbundesamt (UBA) festgesetzten Emissionsgrenzwerte transparent gemessen und ausgewiesen werden. Sie ermöglichen es, die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte zu beachten und informiert zu werden, wenn eine Grenzwertüberschreitung vorliegt bzw. droht, um dann gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten, wie etwa die Sperrung von Straßenabschnitten für Schwerlastverkehre.

Durch die Informationen zur Luftqualität kann zudem allen Bürgerinnen und Bürgern entsprechend ein Lagebild aufgezeigt werden, um z.B. bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen gefährdende „Hot Spots“ zu meiden.

  • So können in einer mittelgroßen Stadt geschätzt jedes Jahr ca. 580 verlorene gesunde Lebensjahre (DALYs - Disability-Adjusted Life Year) auf die Luftqualität zurückgeführt werden. Einer im Jahr 2020 veröffentlichten Studie der European Public Health Alliance (EPHA) zufolge kostet die Luftverschmutzung in Deutschland jährlich 1.468 Euro pro Stadtbewohnerin und Stadtbewohner. Bei einer mittelgroßen Stadt (200.000 Einwohnerinnen und Einwohner) können so bei einer Reduktion der Luftverschmutzung um 1% Kosten in Höhe von 2.936.000€ pro Jahr eingespart werden.

Aber auch kleinere Kommunen können aufgrund ihrer Lage oder ihrer verkehrlichen Anbindung von mangelnder Luftqualität betroffen sein. Hier fehlen dann oft geeignete Messstationen. Dort können beispielsweise leichtgewichtige Luftqualitätssensoren, wie sie auf dem Smart-City-Markplatz [ui!] AGORA (https://agora.umi.city) angeboten werden, als Messstellen aufgebaut werden.

Pegelstandsmonitoring

Beim Funktionsbaustein Pegelstandsmonitoring werden die Daten von Sensoren an Wasserstellen zusammengetragen, was entscheidend für die allgemeine Umweltüberwachung und den Katastrophenschutz ist. Diese Überwachung der Gewässer-Pegelstände wird für Kommunen immer bedeutender – gerade im Hinblick auf die schnelle Reaktionsfähigkeit bei zunehmenden Starkregenereignissen durch den Klimawandel.

Dieser Funktionsbaustein ermöglicht es Ihnen ...

  • Ihr eigenes datenbasiertes Frühwarnsystem für Extremwetterereignisse Frühzeitige und datenbasierte Informationen zu möglichen Überschwemmungen können im Extremfall Menschenleben retten und Sachwerte effizienter schützen, da Ihre zuständigen Behörden in die Lage versetzt werden, proaktiv statt reaktiv zu handeln. Konkret werden dazu mittels spezieller Sensoren Veränderungen der Pegelstände frühzeitig erfasst und in der Entwicklung dargestellt, so dass Sie bei Bedarf proaktive Maßnahmen treffen können.

  • die Sensor-basierte Gewässerüberwachung an bestehende Datenquellen anzudocken. Die Daten der Sensoren werden über die Funktechnologie LoRaWAN an einen zentralen Server gesendet und von dort an die Offene Urbane Datenplattform [ui!]Urban Pulse übertragen. Die [ui!] UrbanPulse ermöglicht es Ihnen, auch Daten z.B. von Landes- oder Bundesstellen zu integrieren, um die Datenlage für Ihre Entscheidungsfindung noch ganzheitlicher zu gestalten.

Mehrwerte im kommunalen Einsatz

Mehrwerte im kommunalen Einsatz

Der Funktionsbaustein Pegelstandsmonitoring findet in verschiedenen kommunalen Bereichen Anwendung und ist von entscheidender Bedeutung für das Management von Wasserressourcen und den Schutz vor Naturgefahren. Die Mehrwerte dieses Funktionsbausteines im Überblick lauten:

  • Effektiver Hochwasserschutz und Hochwassermanagement: Das kontinuierliche Monitoring der Pegelstände ermöglicht eine frühzeitige Warnung vor drohenden Überschwemmungen. Dies erlaubt es den Behörden, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko für Anwohnerinnen und Anwohner zu minimieren und Sachwerte zu schützen. Die Daten können zusätzlich auch Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden, so dass die Erkennung potenzieller Gefahrensituationen auch durch die Schwarmintelligenz aus der Bevölkerung unterstützt wird.

  • Nachhaltige Fluss- und Gewässerökologie: Das Monitoring des Pegelstands hilft dabei, Veränderungen im Wasserstand zu erfassen und ihre Auswirkungen auf die Ökologie zu verstehen, was für den Naturschutz von großer Bedeutung ist.

  • Wasserwirtschaft und Wasserversorgung optimieren: Die Überwachung der Pegelstände ermöglicht es, die Verfügbarkeit von Wasserressourcen sicherzustellen und den Wasserfluss in Flüssen und Kanälen zu regulieren. Besonders in Trockenperioden oder bei der Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen ist dies von entscheidender Bedeutung.

  • Sicherheit in Schifffahrt und Transport: Das Pegelstandsmonitoring ist unabdingbar, um die Sicherheit von Wasserstraßen zu gewährleisten, denn Pegelstände werden verwendet, um die Wassertiefe zu bestimmen und die Navigation von Schiffen zu ermöglichen.

Geräuschmonitoring

Beim Funktionsbaustein Geräuschmonitoring wird durch die Anbringung von Geräuschsensoren an bestimmten Straßenkreuzungen, Zugstrecken oder ggf. auch über große Flächen hinweg, die Lärmentwicklung erfasst.

Dieser Funktionsbaustein ermöglicht es Ihnen ...

  • mittels eines kontinuierlichen Geräuschmonitorings punktuelle Grenzwert-Überschreitungen zu detektieren und zielgerichtet Gegenmaßnahmen einzuleiten, welche die Lebensqualität und Zufriedenheit von Bürgerinnen und Bürgern in Ihrer Kommune steigern.
  • gesetzliche Grenzwerte in Ihrer Offenen Urbanen Datenplattform zu definieren und sich bei Überschreitungen automatisch benachrichtigen zu lassen.
  • lokale Lärmemissionen nach ihren Quellen zu unterscheiden.

Im Gegensatz zu öffentlich verfügbaren Lärmkarten, die meist auf berechneten Modellen basieren, nutzt der Funktionsbaustein Geräuschmonitoring tatsächliche Messwerte und ist diesen deshalb in Bezug auf die konkrete Situation vor Ort überlegen.


Mehrwerte im kommunalen Einsatz

Mehrwerte im kommunalen Einsatz

Die Analyseergebnisse des Geräuschmonitorings umfassen eine Vielzahl von Einsatzbereichen, die alle darauf abzielen, die Lärmbelastung in verschiedenen Umgebungen zu überwachen und zu kontrollieren. Auf dieser Datengrundlage können Sie eine Reihe an Mehrwerten für Ihre Kommune erwirken:

  • Verkehrssteuerung optimieren: In städtischen Gebieten wird das Monitoring häufig eingesetzt, um die Lärmentwicklung an stark befahrenen Straßenkreuzungen zu erfassen und Maßnahmen zur Verkehrssteuerung zu ergreifen (umweltsensitives Verkehrsmanagement).

  • Lärmschutzmaßnahmen planen: Entlang von Bahnstrecken ist das Monitoring wichtig, um die Auswirkungen des Bahnverkehrs auf die umliegenden Gemeinden zu minimieren und die Lebensqualität der Anwohner zu verbessern. In Industriegebieten dienen Geräuschsensoren dazu, die Lärmbelastung durch industrielle Aktivitäten zu überwachen und sicherzustellen, dass gesetzliche Grenzwerte eingehalten werden.

  • Sensible Nutzungen schützen: Darüber hinaus werden Geräuschsensoren auch in Freizeit- und Erholungsgebieten, Wohngebieten sowie Schul- und Bildungs-einrichtungen eingesetzt, um die Ruhe und Entspannung der Menschen zu schützen und eine angenehme Umgebung zu schaffen.

Diese breite Palette von Einsatzbereichen unterstreicht die Vielseitigkeit und Bedeutung des Geräuschmonitorings für die Lebensqualität und den Umweltschutz in städtischen und ländlichen Gebieten. Zudem befähigt das Geräuschmonitoring Sie dazu, Ihre Maßnahmen zur Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Lärmemissionen datenbasiert zu planen.

  • Mit der Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG hat die Europäische Union einen wichtigen Meilenstein hin zu einer umfassenden Regelung der Geräuschimmissionen erreicht. Die Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) legt fest, dass Lärmgutachten und Aktionspläne aufgestellt werden müssen, um längerfristig gegen Beeinträchtigungen durch Lärm vorgehen zu können.

  • In den Paragraphen 47 c und 47 d BImSchV werden die zuständigen Behörden zur Erstellung von “Lärmkarten” und “Lärmaktionsplänen” verpflichtet. Speziell für Lärmkonfliktzonen können Messeinrichtungen in die Lärmaktionspläne aufgenommen werden. Politische Diskussionen und Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohner können anhand tatsächlich gemessener Werte auf einer faktischen Basis geführt werden.

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