Darmstadt mit [ui!] zur "Digitalen Stadt"


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OB Jochen Partsch und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries bei der Urkundenüberreichung   © Wissenschaftsstadt Darmstadt

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist Gewinner des Wettbewerbs „Digitale Stadt“, vom Digitalverband Bitkom und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB). An der Bewerbung war [ui!] mit CEO Prof. Dr. Lutz Heuser, neben mehr als 20 Partnerunternehmen, maßgeblich beteiligt.

Berlin, 12. Juni 2017. Darmstadt wird als Gewinner des Wettbewerbs „Digitale Stadt“ zur digitalen Modellstadt ausgebaut. Ab 2018 beginnt der Ausbau und die Aufrüstung mit neusten digitalen Technologien in den Bereichen Energieversorgung, Schulen, Gesundheitswesen und insbesondere dem Verkehrssektor. Künftig sollen die öffentliche Verwaltung innovative Online-Anwendungen und der Handel intelligente Lieferdienste anbieten können.

Darmstadt setzte sich in einem Herzschlagfinale gegen Heidelberg, Kaiserslautern, Paderborn und Wolfsburg bei der Jury durch. Bewertet wurde insbesondere die Vision einer digitalen Stadt, die Unterstützung vor Ort, professionelles Projektmanagement, nachhaltige Entwicklung und Kommunikationsstrategien.

Am Ausbau von Darmstadt zu einer digitalen Vorzeigestadt beteiligt sich ein breites Bündnis aus Digitalunternehmen – darunter [ui!], die das Projekt mit Produkten und Dienstleistungen in zweistelliger Millionenhöhe pro bono unterstützen.

„Die Investitionen machen den Standort für weitere Unternehmen attraktiv und werden Folgeinvestitionen nach sich ziehen. Andere Städte werden von den Entwicklungen in Darmstadt lernen, dadurch wird ein wichtiger Impuls für die digitale Transformation von Deutschlands Städten und Gemeinden gesetzt“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Rohleder bei der Übergabe der Urkunde an Darmstadts Oberbürgermeister Partsch gemeinsam mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

"Großartig", freute sich Brigitte Zypries für ihre Heimatstadt Darmstadt. Sie wünsche sich die Digitalisierung vor allem um die Parkplatzsuche in Darmstadt zu erleichtern. Ihr persönlicher Wunsch wäre auch eine bessere Ampelschaltung, um einen besseren Verkehrsfluss zu erreichen.

Die ersten aktuellen Informationen hierzu erhielt die aus Darmstadt stammende Ministerin bereits im vergangenen Jahr während eines Besuchs im Darmstädter [ui!] Office mit dem [ui!] TRAFFIC Team und CEO Prof. Dr. Lutz Heuser.


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Brigitte Zypries zu Besuch bei [ui!] gemeinsam mit Prof. Dr. Lutz Heuser (CEO) kurz vor einer Testfahrt


heiseHier standen die Aktivitäten von [ui!] im Verkehrssektor der neuen "digitalen Vorzeigestadt" Darmstadt im Vordergrund. Neben der, auch im aktuellen Heise Artikel vom 13.6.2017 erwähnten [ui!] TRAFFIC-App, ließ sich Brigitte Zypries auch die hierfür verwendete Echtzeit IoT Datenplattform [ui!] UrbanPulse erläutern. Die Plattform sammelt und verarbeitet unterschiedlichste urbane Daten und stellt sie z.B. der [ui!] TRAFFIC-App zur weiteren Darstellung zur Verfügung. Mehr dazu finden Sie auf (https://darmstadt.ui-traffic.de)

Zukünftig sind weitere Nutzungsmöglichkeiten u.a. für vernetztes und autonomes Fahren geplant. Einen ersten Einblick in die aktuellen Fortschritte bekam die Ministerin während ihres Besuchs bei [ui!] im Rahmen einer Testfahrt. Während der Fahrt wurden die roten und grünen Ampelphasen auf einem Tablet in Echtzeit vorhergesagt, damit der Fahrer sein Fahrverhalten entsprechend anpassen kann. Die dort zur Verfügung gestellten Daten bilden die Grundlage für neue digitale Dienstleistungen zur Verkehrsverflüssigung und schaffen die Voraussetzungen für das ökologische Fahren mithilfe von Fahrerassistenzsystemen und in Zukunft auch das autonome Fahren. Ein wichtiger Vorteil der Verkehrsverflüssigung ist neben weniger Stau, auch die erhebliche Reduzierung von Abgasen mittels geringeren Treibstoffverbrauch.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries stellte zum Abschluß Ihres Besuches bei [ui!] folgendes Fazit: „Automatisiertes und Vernetztes Fahren bieten als Baustein moderner Mobilitätskonzepte in der Stadtentwicklung und für die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Deutschland neue Chancen. Ich freue mich, dass [ui!] mit seinen anwendungsnahen Lösungen wichtige Pionierarbeit leistet. Innovative Formen der Mobilität eröffnen neue Perspektiven auf unsere Art der Fortbewegung.“

 

Quellen: www.darmstadt.de  |  www.bitkom.org   |  www.heise.de  |  www.heute.de  |  www.echo-online.de