Smart City - Hype oder neue Infrastrukturnfrastruktur und mehr Sicherheit?

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Es ist die intelligente Anwendung der Technologie, um unsere Städte zu besseren Lebensräumen zu machen, mit mehr Lebensqualität, effizienter, geschützter, attraktiver. Das ist eine vielversprechende Zusicherung. Doch was heißt es konkret? Was bedeutet „smart“ für unsere Städte, unsere Sicherheit und unsere Zukunft wirklich? Auf welche Veränderungen sollten wir uns einstellen? Und welche Herausforderungen ergeben sich daraus?

„Smart City – Hype oder neue Infrastruktur und mehr Sicherheit?“

Der erste Themenblock führt in die Materie ein. Prof. Dr. Dr. e.h. Lutz Heuser, Chief Technology Officer des
Urban Software Institutes, einem Inkubator für Produkte und Lösungen für Smart Cities, erläutert den Begriff
und seinen Wirkungskreis. Auf welche Weise wird ein so umfassender Begriff wie „Smart City“ bestmöglich
kommuniziert? Gemeinsam mit seinen Studenten erarbeite Prof. Dr. Thomas Thiessen, Rektor der Business
School Berlin und Professor für Kommunikations- und Medienmanagement im Sommersemester 2015
diverse Strategien, deren theoretische Grundlagen und praktische Ergebnisse er vorstellen wird. Nach einer
Diskussionsrunde wagt

der zweite Themenblock einen Blick in Gegenwart und Zukunft und stellt konkrete Konzepte vor. Dieter
Lindauer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rodgau, verdeutlicht an diversen Beispielen seine Erfahrungen
als erster Vorsitzender des Bundesverbands Smart City e. V. Dr. Philipp Bouteiller, CEO der Tegel Projekt
GmbH, offenbart mit welchen Herausforderungen zu rechnen ist und welche Planungsprozesse gerade
bei Großprojekten von nicht zu unterschätzender Relevanz sind. Die Dimensionen aufzuzeigen, die „Smart
Cities“ in Deutschland von denen in Asien unterscheiden, ist Teil des Vortrages von Alexander Yeomans, Leiter
Enterprise Security / Security Solutions, der Siemens AG. Wir wollen diese Chancen und Herausforderungen
gemeinsam debattieren, ehe

der dritte Themenblock sich den technischen und politischen Möglichkeiten einer smarten Sicherheitsarchitektur
widmet. Die politische Zielsetzung und Agenda legt Dr. Tobias Miethaner aus dem Bundesministerium
für Verkehr und digitale Infrastruktur dar. Das umfassende Konzept einer vorrausschauenden
Polizeiarbeit, die auf Prävention setzt, erläutert Dieter Schürmann, Landeskriminaldirektor im Ministerium
für Inneres und Kommunales des Landes NRW. Die politischen Handlungsspielräume des Themas ‚smart
security’ wird Bundestagsabgeordneter Frank Tempel anhand seiner polizeilichen Berufserfahrung als
Kriminal beamter verbunden mit seiner politischen Arbeit im Innenausschuss darlegen.

Im Rahmen der Veranstaltung  fand auch ein Vortrag von Prof. Dr. Dr. e. h. Lutz Heuser zum Thema
„Was bedeutet eigentlich Smart City?“ statt.